Ra-Ma News

21.08.2010   Erstes Feuerwehroldtimertreffen des Erzgebirgskreises

W50 Flotte

IFA W50 Feuerwehrflotte

SIS und Brunnenmädchen

Das Brunnenmädchen von Schlema

Besucher am SIS
Landrat Frank Vogel

Landrat Frank Vogel bei der Eröffnung

An diesem warmem Augustwochenende feierte der Feuerwehroldtimerverein Schlema sein 10 jähriges Vereinsbestehen und organisierte das 1. Feuerwehroldtimertreffen des Erzgebirgskreises. Zugleich wurde der Fachbereich Historik des Kreisfeuerwehrverbandes gegründet. Auch die Ortsfeuerwehr Raschau nahm an dieser Veranstaltung mit ihrem Oldtimer SIS teil. Viele alte Technik gab es zu bestaunen, eine ganze IFA W50 Feuerwehrflotte gab es zu sehen. Kommandowagen auf Trabant und Wartburg, seltene Anhänger und ein alter Hansa Lloyd der FF Lößnitz konnte bestaunt werden. Ein tolles und erstaunliches Erlebnis! Vielen Dank dafür.

Glück Auf und Gut Wehr nach Schlema!

Interview RSA

Ein großes Interesse an unserem Fahrzeug bestand immer. Sogar ein Radiosender führte mit uns ein Interview
Das Interview führte Katja Lippmann-Wagner im Rahmen Herztour bei Radio Erzgebirge R.SA zum 1. Feuerwehroldtimertreffen des Erzgebirgskreises in Bad Schlema.

SIS 2
SIS 1

Es wurden Fotopunkte für die Oldtimer festgelegt wo man die Fahrzeuge fotografieren konnte

Gruppe 1 Gruppe 2

Es waren (fast) alle Fahrzeuge vertreten: W50, SIS, Hansa Lloyd, Steyr, Opel Blitz, Garant, Barkas, Trabant Wartburg, Mercedes u.v.m.


Tag der offenen Tür der Ortsfeuerwehr Markersbach am 08.08.2010

OldisMit einem Tag der offenen Tür präsentierte sich am Sonntag die Ortsfeuerwehr Markersbach vor ihrem Gerätehaus. Im Mittelpunkt das neue Fahrzeug vom Typ MAN - LF 20/16, das von allen bisherigen Vorgängerfahrzeugen im Ort flankiert wurde – ein Steyr (das 1. Löschfahrzeug im Ort) , dem LO aus Zittauer Produktion in privatem Besitz (Klaus Schneider), ein MB-LF16/TS (Löschfahrzeug des Katastrophenschutzes jetzt in Königswalde stationiert). Das ergänzende Einsatzfahrzeug der Ortsfeuerwehr ein VW T5 – MTW (Manschaftstransportfahrzeug) mit TSA (Tragkraftspritzenanhänger) und dem Vorgängerfahrzeug ein Barkas B1000 jetzt im Besitz der Feuerwehr Beutha. Die Ortsfeuerwehr Raschau war mit ihrem Historischen Löschfahrzeug SIS und den aktuellen Einsatzfahrzeugen vertreten. Außerdem war noch ein IFA-H3A in Privatbesitz (Peter Beuthner) zu sehen. Am 24. Oktober 2009 konnten wir nach jahrelangen Bemühungen mit der Übergabe des neuen Löschfahrzeuges ein weiteres Kapitel für die Gewährleistung der Einsatzbereitschaft in der Gemeinde Raschau-Markersbach abschließen. Heute ist das Fahrzeug mit allen technischen Ausrüstungen bestückt, und die Bürger hatten die Möglichkeit, sie ausgiebig in Augenschein zu nehmen. So arbeiten wir z.B. bei größeren Einsätzen immer mit der Ortsfeuerwehr Raschau zusammen. Raschau übernimmt z.B. bei Verkehrsunfällen die technische Hilfeleistung mit Schere und Spreizer und wir übernehmen die Absicherung und Ausleuchtung der Unfallstelle. Zusätzlich ist Technik zur Personenrettung mit an Bord.

In einem guten Zustand ist auch das Gerätehaus. Bereits zu DDR-Zeiten gebaut erhielt es vor ca. vier Jahren noch einmal einen Umbau. So wurden z.B. die Umkleideräume verändert. Die FFW Markersbach (Mittweida) wurde 1902 von 38 Mitgliedern gegründet. Am 4. April 2008 wurden aufgrund der Gemeindereform die Freiwilligen Feuerwehren Raschau und Markersbach zusammengeführt zur Gemeindefeuerwehr Raschau-Markersbach und zählt heute über 100 Mitglieder. Etwa 55 Mitglieder sind in der Ortswehr Markersbach integriert.

TdoTMaDie Jugendfeuerwehr Raschau-Markersbach ist inzwischen mit „13 plus 1“ Kindern und Jugendlichen vertreten. „Die 1 steht für Laura Herr, unser einziges Mädchen“, sagte André Schalkowsky, stellvertretender Ortswehrleiter von Raschau, der genau wie Sven Schalkowsky als Jugendgruppenleiter mit dem Aufruf „Helden gesucht“ auf Interesse bei den Kindern in beiden Ortsteilen gestoßen ist. Einige sind erst in diesem Jahr in die Kleidung der „Floriansjünger“ geschlüpft. Freitags kommen die Kinder im vierzehntägigen Rhythmus von 17 bis 19 Uhr im Gerätehaus zusammen. „Wer Interesse hat, kann gern vorbeischauen“, meinte André. Vorbildliche Unterstützung leistet dabei auch Kamerad Ulrich Wulf von der Alters- und Ehrenabteilung Raschau. Natürlich durfte am Sonntagnachmittag als Höhepunkt eine Demonstration der Jugendfeuerwehr beim Löschen eines brennenden Holzstapels nicht fehlen. Prominenter Zuschauer war dabei das Maskottchen der Jugendfeuerwehr Sachsens, „Löschi“. Hinter dem schweißtreibenden Kostüm verbarg sich Heike Vetter, Fachgebietsleiterin Brandschutzerziehung. „Mein Einsatz ist in der Freizeit an den Wochenenden. Außerdem leite ich noch eine Gruppe bei der Jugendfeuerwehr in meinem Heimatort Grumbach.” Das Infomobil der Kreisjugendfeuerwehr hatte eine Wissensstraße aufgebaut. „Kinder und Erwachsene haben sich mit Fragebögen und Stiften bewaffnet und durchschnittliche fast alle 26 Fragen richtig beantwortet“, war Wissenstraße Tag der offenen TürSaphira Georgi zufrieden. Sie gehört zu den drei aktiven Frauen in der Markersbacher Wehr und nahm die Auswertung vor. Als Anerkennung gab es eine Urkunde für die Teilnehmer und ein paar kleine Preise aus dem Wühlkorb. Schwungvoll in Szene setzte sich Max Schubert mit dem Fahrrad auf dem Geschicklichkeits-Parcours, den die Polizei Aue-Schwarzenberg aufgebaut hatte, die durch Herrn Andreas Meichsner vertreten wurde. Auf der Hüpfburg tobten sich die Kleinsten aus und die fünfjährigen Robin und Edwin nutzten pausenlos die Gelegenheit, um beim „Wasser marsch!“ mit der Handspritze nicht nur die Zielobjekte zu treffen. Auch mancher Zaungast bekam unfreiwillig eine kleine Dusche ab. Ein Resümee von André Schalkowsky: „Zum Glück ging das Unwetter am Samstag an Raschau-Markersbach spurlos vorbei. Die Kameraden brauchten nicht einmal ausrücken und konnten sich ganz auf das Programm am Sonntag konzentrieren.“

Zur Ergänzung des Tages beteiligte sich auch das Scheibenberger Feuerwehrmitglied Rico Mey mit seiner umfangreichen Helmsammlung im Schulungsraum. Für das leibliche Wohl sorgen die Kameraden der Feuerwehr mit Leckerem vom Grill und Getränken. Die Frauengruppe bereitete im Schulungsraum Kaffee und Kuchen. Ein Infostand für Brandschutztechnik (Feuerlöscher und Rauchmelder)  von Karl Beuthner Markersbach ergänzte den Tag. Für die Unterstützung dieser Aufgaben im Brandschutz möchte sich die Ortsfeuerwehr Markersbach bei allen Betrieben, Einrichtungen und Privatpersonen recht herzlich bedanken.

- Agrargenossenschaft Markersbach   
- ARAL-Tankstelle Grünstädtel     
- Autohaus Teumer Raschau     
- Auto-Günther Markersbach    
- Auto-Riedel Schwarzenberg     
- Autoservice-Schmiedel Markersbach   
- Bauzentrum Roth Zwönitz     
- Bau- und Gartenmarkt Karl Mennicke Raschau  
- Bäckerei Rahn Markersbach       
- BERINGER-Behälter Markersbach   
- Betonwarenproduktion-Baustoffhandel Meyer Markersbach 
- Beton-Schubert Inh. Jürgen Schreiber Raschau  
- Dachdeckerei Grüner GmbH Raschau    
- DEBEKA Servicebüro Raschau Fr. Ulla Krüger Markersbach  
- Dr. med. Matthias Hinkel Elterlein    
- Elekto-Seligmann Markersbach    
- Erzgebirgsstübel Jürgen Weißflog Markersbach    
- Fa. Springer Schlettau    
- Fleischerei Gunter Wünsche Markersbach    
- Frauenarztpraxis Dip. med. Thomas Karstner Raschau    
- Gartencenter Jürgen Melzer Raschau    
- Gaststätte Wolfgang Zahn    
- Getränke-Fischer GmbH Markersbach     
- Gleis- und Signalbau Uwe Dietrich Werdau    
- Haushaltw.-Kunstgewerbe-Spielwaren Rolf Mennicke Raschau  
- Holzgestaltung Bernd Zaumüller Markersbach    
- Klaus Schneider Markersbach     
- MdL Alexander Krauß     
- Minimarkt Zais Raschau      
- Motorgeräte Gerhard Streif Markersbach    
- Papierverarbeitung A. Graupner GmbH Raschau   
- Rolladen Stüdemann GbR Markersbach    
- Rosen-Apotheke Raschau    
- Schuhmoden Ursula Hoyer Markersbach   
- SIMMEL-Markt Markersbach    
- Stadtwerke Schwarzenberg GmbH   
- Vattenfall Europe Generation AG  PSW Markersbach    
- Volksbank Erzgebirge e.G.     
- Wirtschaftsberatung Bernd Spahn Markersbach     
- Wohnungsgesellschaft Raschau GmbH 

Die Kameraden der Ortsfeuerwehr Markersbach     
Ortswehrleiter Dietrich Tröger  


12.06.2010 + 18./19.06.2010

FF Raschau-Markersbach auf Bildungsreise nach Leipzig - eine Woche später großes Ausbildungswochenende

Interschutz 2010Dieses Wochenende wurde Leipzig zum Mekka einer jeden Feuerwehr, denn vom 07.-13.06.2010 öffnete die internationale Feuerwehrmesse INTERSCHUTZ ihre Tore. Die Messe findet alle 5 Jahre statt und diesmal haben auch wir uns auf dem Weg gemacht. Von jedem Feuerwehrhersteller gab es etwas zu sehen, die neusten Strahlrohre, die größten Drehleitern und die schnellsten Feuerwehrautos gab es zu bestaunen. Mehr als 1 350 Aussteller aus 46 Nationen hatten auf der alle fünf Jahre stattfindenden INTERSCHUTZ ihre Produkte und Dienstleistungen präsentiert. Mit rund 90 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche belegte die INTERSCHUTZ das komplette Messegelände. An den sechs Tagen besuchten 125 000 Menschen die INTERSCHUTZ. Auch von uns kamen einige Kameraden ins schwärmen, aber leider hatte niemand die passende Geldbörse dabei. Für uns war diese Tagesfahrt eine gelungene Abwechslung und so manch einer hat sogar noch etwas dazu gelernt.

Eine Woche später trafen sich die Kameraden zum jährlichen Ausbildungswochenende. Am Freitag abend wurde das Lager in der ehem. Mittelschule in Raschau bezogen und anschl. mit einem straffen Stationsprogramm weitergeführt. Die Themen tragbare Feuerwehrleitern sowie Knoten- u. Leinenverbindungen standen Wochenendausbildung Einsatz 2am Freitagabend auf dem Stundenplan. Nach einer gesunden Nachtruhe wurde gemeinsam gefrühstückt ehe kurz vor neun der erste Einsatzbefehl die Kameraden erreichte. 2 “Brände” galt es unter Kontrolle zukriegen. Die erste Löschgruppe fuhr in das ehem. Rathaus in den OT Markersbach, dort erwarteten sie ein Brand im 1. OG mit 5 eingeschlossene Personen im Dachgeschoss und eine schwerverletzte Person im 1.OG. Schnell wussten wir was zu tun ist und im Nu wurden die 6 Personen aus dem Haus befreit. Zur gleichen Zeit stand eine Gartenlaube im Gelände des PSW Markersbach in Vollbrand. Mit einem Schnellangriff unter Atemschutz konnten wir den Flammen Herr werden, doch das mitgebrachte Wasser reichte nicht aus, so mussten wir mit einer zusätzlichen Pumpe (TS) Wasser aus einem nahegelegenen Bach pumpen. Nach dieser Übung wechselten die Gruppen und anschließend wurde stärkten wir uns mit dem Mittagessen im Werksrestaurant des PSW Markersbach. Gerade waren die Teller leer schrillten die “Piepser”unserer Kameraden - auf ging es zur Abschlussübung an die Milchviehanlage Markersbach, dort wurde ein schwerer Verkehrsunfall mit 1 Leichtverletzten und 2 Schwerverletzten Person sowie ein Ödlandbrand simuliert. Schnell waren die Aufgaben klar und verteilt. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Kamerad Lorenz war anwesend. Nach getaner Arbeit fuhren alle gemeinsam ins Markersbacher Depot zur Auswertung. Positiver Bilanz und Resonanz wurde für die zwei Tage gezogen, insgesamt nahmen 30 Einsatzkräfte an den Übungen teil. Die Kameraden der FF Raschau-Markersbach möchten sich nun noch bei allen Organisatoren und allen Helfern im Hintergrund für den reibungslosen Ablauf bedanken und wollen sagen: “Wir brauchen Euch nächstes Jahr wieder!”